Letzte Schliffe an der kommenden Lounge: Zu Besuch bei unserem Veranstaltungspartner IBM in Ehningen

Von unserem Treffen mit den Campus Founders in Heilbronn führte uns unsere Reise am nächsten Tag noch weiter in den Süden hinein, nach Ehningen bei Stuttgart. Hier besuchten wir IBM am Standort ihrer Deutschlandzentrale mit 3.500 Mitarbeitenden.

IBM ist unser Veranstaltungspartner der kommenden Lounge am 26.11.2019, die sich mit dem Thema „Superleadership“ beschäftigen wird: Wir fragen nach den Möglichkeiten und Herausforderungen der Führungsrolle im Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI) und wollen alle Aspekte, von den technologischen Raffinessen über die praktischen Anwendungen im Führungsalltag bis zu den ethischen Fragen künstlicher Intelligenz, beleuchten und mit führenden Köpfen diskutieren. Einer der ganz führenden Köpfe auf diesem Gebiet der kognitiven Systeme ist IBM. Seit Jahren leistet das Unternehmen Pionierarbeit und wird den Lounge-Teilnehmenden exklusive und spannende Einblick in die Forschungs- und Entwicklungsleistungen zu KI und künftigen Führungsszenarien ermöglichen. Mitten im Ort des Geschehens wird die kommende Lounge 11/2019 in den obersten Etagen des Münchner Highlight Towers, dem innovativen Hochsitz des IBM Watson IoT Centers, stattfinden.

Im Zentrum der künstlichen Intelligenz

Anlass und Ziel unseres heutigen Besuchs bei IBM ist es, der Planung unserer Lounge den letzten Schliff zu verleihen und unsere Ideen in die Umsetzung zu bringen. Dazu treffen wir uns mit Sven Semet, HR Thought Leader Watson Talent, Vesna Maric, VP Enterprise Business Unit Consumer Industries bei IBM, Agnes Heftberger, Geschäftsführerin und Vice President Sales DACH bei IBM, und Meghann Koppe: IBM Corporate Student of Digital Business Management.

Prof. Dr. Sabine Remdisch und Hannah Vergossen von der LeadershipGarage mit ihren Veranstaltungspartnern Sven Semet, Vesna Maric und Agnes Heftberger von IBM.

Das schicke Office Gebäude, durch das wir geführt werden, wird von IBM Client Center genannt – hier begrüßt IBM seine Kunden, bietet Workshops an, organisiert Events und stellt neueste Entwicklungen vor.

Noch hinter verschlossenen Türen: Die LeadershipGarage und Kooperationspartner IBM planen die kommende Lounge 11/2019.

Vorbereitend auf die anstehende Lounge wollen wir diesen Tag bei IBM natürlich auch für ein aktuelles Update in Sachen KI und neuester Trends nutzen. Wie wird sich Führung durch KI konkret verändern? Wo sind konkrete Verbesserungen zu erwarten? Welche neuen Entwicklungen wird es an der Schnittstelle HR und KI geben?

Unsere Erkundungstour führt uns entlang der wichtigsten IBM-Show-Cases. Und mit am meisten für Aufsehen gesorgt hat sicherlich das Projekt CIMON.

Mit CIMON, dem interaktiven Crewmitglied in der Raumfahrt, sorgt IBM wieder einmal für Aufsehen in der KI-Entwicklung.

Mit CIMON durch die Galaxis

CIMON, das steht für „Crew interactive mobile companion“, bringt die künstliche Intelligenz in die bemannte Raumfahrt und ist ein Vorzeigeprojekt von IBM und Airbus, ebenfalls Partnerunternehmen der LeadershipGarage. Innerhalb kürzester Entwicklungszeit haben beide Unternehmen CIMON an den Start gebracht und diesen weltweit ersten autonomen Astronauten-Assistenten auf seine erste ISS-Mission geschickt. Hier begleitete der schwebende sprachgesteuerte Alltagshelfer den ESA-Astronauten Alexander Gerst und assistierte, wo es nur ging – zum Beispiel bei dessen wissenschaftlichen Experimenten im All oder der Beschaffung wichtiger Informationen. Denn oft haben Astronauten Handschuhe an und zudem keine Hand frei, um nebenher noch einen weiteren Computer bedienen zu können. In diesen Fällen reicht künftig ein akustischer Befehl an Crewmitglied CIMON, der die gewünschten Informationen recherchiert und übermittelt. Darüber hinaus verfügt CIMON über empathische Fähigkeiten, erkennt also auch die Emotionen seiner Mannschaft und macht entsprechende Vorschläge. Bei Heimweh weiß CIMON zum Beispiel, dass oft schon ein kurzer Kontakt mit der Familie daheim oder eine schöne Musik heilsame Wirkung entfalten kann. Sein gesamtes Fachwissen wie auch die sensorischen und sensitiven Fähigkeiten wurden dem KI-Genie zuvor von Menschen antrainiert und auf die besonderen Bedürfnisse eines Astronauten im Weltall zugeschnitten.

IBM spricht im Zusammenhang mit intelligenten Anwendungen übrigens von Augmented und nicht von Artificial Intelligence. Damit will das Unternehmen deutlich machen, dass nach wie vor der Mensch die entscheidende Rolle spielt und Entscheidungen zwar KI-basiert, aber nicht von der künstlichen Intelligenz selbst getroffen werden.

Diese Frage der Akzeptanz und der Gratwanderung zwischen KI-basierten und von KI unmittelbar getroffenen Entscheidungen wird ein zentrales Thema bleiben: Inwieweit möchten Menschen mit Formen der künstlichen Intelligenz interagieren und an welchen Stellen muss das interaktive Gegenüber zwingend noch ein Mensch sein? Von Sven Semmt erfahren wir, dass Chatbots überraschend erfolgreich beim Verkauf von Zusatz-Zahnversicherungen laufen. Und auch in der Studienberatung an Universitäten scheint es bereits erste Versuche mit Chatbotsystemen zu geben. Wir lernen, dass die Kolleginnen und Kollegen an der Hotline erstaunlicherweise nicht etwa Angst haben, ihren Job an den Computer zu verlieren, sondern ihren Superkollegen sehr mögen und regelmäßig zu neuesten Informationen und Entwicklungen befragen.

Mit Superpower in die weitere Lounge-Planung

Unser Besuch bei IBM und die Bekanntschaft mit unseren künftigen KI-basierten Kollegen hat uns einmal mehr deutlich gemacht, wie wichtig es ist, sich intensiv mit diesen Themen zu beschäftigen: Indem wir uns umfassend über diese Entwicklungen informieren und indem wir auch selbst aktive Parts innerhalb dieser Entwicklungen einnehmen. Umso mehr freuen wir uns auf unsere gemeinsame Lounge am 26. November im IBM Watson IoT Center in München, bei der wir all diese Frage rund um KI und speziell zum Thema Leadership behandeln werden.

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Prof. Dr. Sabine RemdischProf. Dr. Sabine Remdisch
Leiterin des Instituts für Performance Managements der Leuphana Universität Lüneburg und Gastwissenschaftlerin an der Universität Stanford.

Digitaler Fingerabdruck:
„Die Führungskraft auf Distanz wird weniger als Entscheidungsträger gebraucht, stattdessen müssen ihre Hauptfähigkeiten im Beziehungsmanagement liegen.“

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